Die Leitlinienentwicklung wird federführend von der Deutschen Gesellschaft für Sexualforschung begleitet; insgesamt sind 13 Fachgesellschaften und drei Berufsverbände am Prozess beteiligt. 

Deutsche Gesellschaft für Sexualforschung (DGfS)

Die Deutsche Gesellschaft für Sexualforschung wurde 1950 auf Initiative von Hans Giese mit dem Ziel gegründet, die Sexualwissenschaft in Forschung, Lehre und Praxis zu fördern. Sie ist nicht nur die älteste, sondern auch die größte deutsche Fachgesellschaft für Sexualwissenschaft. (Homepage)

Deutsche Gesellschaft für Sexualmedizin, Sexualtherapie und Sexualwissenschaft (DGSMTW)

Ziel der Deutschen Gesellschaft für Sexualmedizin, Sexualtherapie und Sexualwissenschaft ist die interdisziplinär ausgerichtete Förderung von sexualmedizinischer / sexualtherapeutischer Forschung und Lehre, Prävention, Beratung und Behandlung sowie die berufliche Fort- und Weiterbildung von Ärztinnen und Ärzten, Psychologinnen und Psychologen und Angehörigen anderer akademischer Berufsgruppen in Sexualmedizin / Sexualtherapie. (Homepage)

Gesellschaft für Sexualwissenschaft (GSW)

In der GSW haben sich sexuologisch Tätige aus Medizin, Psychologie, Soziologie, Pädagogik und anderen Wissenschaften zusammengeschlossen. Ihr Ziel ist die Pflege der Sexualwissenschaft in Forschung, Lehre und Praxis einschließlich der Sexualberatung sowie die Verbreitung sexual-wissenschaftlicher Erkenntnisse. Die GSW sieht eine besondere Aufgabe in der Förderung interdisziplinärer und interinstitutioneller Kommunikation und Kooperation, sowie der Zusammenarbeit ost- und westdeutscher Institutionen im Rahmen eines zusammenwachsenden Europa. (Homepage)

Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (Referat Sexualmedizin und Referat Sexuelle Orientierung in Psychiatrie und Psychotherapie)

Wesentliches Anliegen des Referats Sexualmedizin ist es, das Interesse und die Kenntnisse von Psychiatern, Nervenärzten und ärztlichen Psychotherapeuten auf dem Gebiet der Sexualforschung, Sexualmedizin und Sexualtherapie zu fördern.

Wesentliches Anliegen des Referats Sexuelle Orientierung in Psychiatrie und Psychotherapie ist es, wissenschaftliche Untersuchungen zum Thema sexuelle Orientierung zu fördern, Empfehlungen zu entwickeln und gesichertes Wissen in Aus-, Fort- und Weiterbildungen zu vermitteln. (Homepage)

Deutsches Kollegium für Psychosomatische Medizin (DKPM)

Das Deutsche Kollegium für Psychosomatische Medizin will alle in der Psychosomatik engagierten Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zusammenführen. Es bietet ein Forum für den Austausch klinischer Erfahrungen und wissenschaftlicher Forschungsergebnisse und fördert zugleich die Weiter- und Fortbildung in allen Bereichen der psychosomatischen Medizin. (Homepage)

Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie (DGPM)

Die Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie ist mit etwa 1.500 Mitgliedern die größte Fachgesellschaft für  psychosomatisch und psychotherapeutisch tätige Ärzte in Deutschland. Sie ist eine wissenschaftliche Fachgesellschaft, d.h. sie vertritt die wissenschaftliche Weiterentwicklung des Fachgebietes wie auch die berufspolitischen Interessen ihrer Mitglieder. (Homepage)

Deutsche Gesellschaft für Medizinische Psychologie (DGMP)

Die Deutsche Gesellschaft für Medizinische Psychologie vereinigt die auf dem Gebiet der Medizinischen Psychologie tätigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die das Fach in Lehre, Forschung und Krankenversorgung vertreten. (Homepage)

Deutsche Gesellschaft für Psychoanalyse, Psychotherapie, Psychosomatik und Tiefenpsychologie (DGPT)

Die DGPT ist der Spitzenverband der psychoanalytischen Fachgesellschaften DGAP, DGIP, DPG und DPV sowie die Fachgesellschaft für die Mitglieder der 17 Freien Institute und vereint psychologische und ärztliche Psychoanalytiker unter einem Dach. Sie versteht sich als wissenschaftliche Fachgesellschaft und Berufsverband zugleich und dient der Pflege, Weiterentwicklung und Verbreitung der Psychoanalyse. (Homepage)

Deutsche Ärztliche Gesellschaft für Verhaltenstherapie (DÄVT)

Die Deutsche Ärztliche Gesellschaft für Verhaltenstherapie ist ein Fachverband, in dem sich verhaltenstherapeutisch ausgebildete und verhaltenstherapeutisch tätige Ärzte zusammengeschlossen haben. Die DÄVT wirkt in allen wesentlichen Fragen, die die ärztliche Ausbildung, Weiterbildung und Zulassung betreffen, mit. (Homepage)

Deutsche Gesellschaft für Verhaltensmedizin und Verhaltensmodifikation (DGVM)

Die Deutsche Gesellschaft für Verhaltensmedizin und Verhaltensmodifikation ist eine wissenschaftliche interdisziplinäre Fachgesellschaft. Schwerpunkte liegen in der Erforschung des Zusammenwirkens biologischer, psychologischer und sozialer Aspekte bei der Entstehung und Aufrechterhaltung von Krankheiten sowie die Entwicklung und wissenschaftliche Fundierung von Behandlungsmethoden, die auf verhaltensmedizinischen Kenntnissen aufbauen. (Homepage)

Akademie für Ethik in der Medizin (AEM)

Die 1986 gegründete Akademie für Ethik in der Medizin ist eine interdisziplinäre und interprofessionelle medizinethische Fachgesellschaft. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, den öffentlichen wie auch den wissenschaftlichen Diskurs über ethische Fragen in der Medizin, der Pflege und im Gesundheitswesen zu fördern. (Homepage)

Schweizerische Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie (SGPP)

Die Schweizerische Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie ist die Fachgesellschaft der in der Schweiz tätigen Fachärzte und -ärztinnen für Psychiatrie und Psychotherapie. In der SGPP sind alle kantonalen Psychiatervereinigungen und angegliederte fachspezifische Gesellschaften organisiert. Sie versteht sich als führende Vertreterin des Faches Psychiatrie und Psychotherapie in Politik und Öffentlichkeit. (Homepage)

Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK)

Die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) hat ihren Sitz in Berlin und ist die Arbeitsgemeinschaft der Landeskammern der Psychologischen Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten und der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutinnen und der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten. Der Zweck der BPtK ist der ständige Erfahrungsaustausch unter den Psychotherapeutenkammern, die gegenseitige Abstimmung ihrer Ziele und Tätigkeiten und die gemeinsame Vertretung ihrer Anliegen. (Homepage)

Berufsverband Deutscher Nervenärzte (BVDN)

Der Berufsverband Deutscher Nervenärzte e.V. ist die berufspolitische Vertretung der niedergelassenen Nervenärzte, Neurologen und Psychiater/Psychotherapeuten in Deutschland. Der Verband engagiert sich nachhaltig für die qualifizierte ambulante neuro-psychiatrische Patientenversorgung durch niedergelassene Fachärzte sowie für die Umsetzung der wirtschaftlichen und politischen Interessen und die fachliche Fortbildung seiner Mitglieder. (Homepage)

Berufsverband Deutscher Psychiater  (BVDP)

Der Berufsverband der Deutschen Fachärzte für Psychiatrie und Psychotherapie vertritt ein Leitbild des Facharztes für Psychiatrie und Psychotherapie, das sich für die Gesamtheit psychischer und psychosomatischer Störungen verantwortlich sieht. Der psychisch kranke Mensch steht dabei mit der Entstehungsgeschichte seiner Erkrankung und seiner Person im Mittelpunkt. Die gleiche Fürsorge und Behandlungsauffassung wie bei somatisch Erkrankten ist dabei eine Selbstverständlichkeit. (Homepage)