Tagungen

Die DGfS veranstaltet in der Regel wissenschaftliche Tagungen, klinische Tagungen und Symposien im jährlichen Wechsel. Auf der wissenschaftlichen Tagung findet dabei traditionell die ordentliche Mitgliederversammlung und die Wahl eines neuen Vorstands statt.

Die Veranstaltung von Tagungen hat in der DGfS eine lange Geschichte. Seit der Gründung 1950 veranstaltete die DGfS regelmäßig wissenschaftliche Tagungen zu unterschiedlichen sexualwissenschaftlichen Themen, die gemäß den Zielen und Mitgliederstruktur der Gesellschaft interdisziplinär ausgerichtet sind. Daneben werden seit 1980 unregelmäßig wissenschaftliche Kolloquien in einem kleineren Teilnehmerkreis durchgeführt, häufig zu Spezialthemen. Anfang 2002 wurden dort Entwürfe zu Leitlinien für sexuelle Störungen vorgestellt und diskutiert. Auf unordentlichen Frauenarbeitstagungen wurden spezifisch feministische Themen bearbeitet, z.B. „Weiberlieben – feministische Psychoanalytikerinnen und Sexualwissenschaftlerinnen zu Homo-, Bi- und Heterosexualität und deren Übergängen“ (1994). Seit Anfang 2003 werden dezidiert Klinische Tagungen ausgerichtet.